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Ein historischer Streifzug durch das Pirogow-Freilichtmuseum

Das erste Dorf, eine typische Ansammlung von kleinen Bauernhäusern mit Dächern aus Stroh und einer Kirche aus Holz ragt aus dem Schneegestöber hervor. Am Eingang des Pigorow-Freilichtmuseums begrüßt eine Mitarbeiterin die Touristen, die an diesem Tag das Museum besuchen wollen und verteilt Karten, die durch das Gelände führen. Der erste Blick fällt sofort auf die riesigen Windmühlen, die auf brachliegenden Feldern stehen und ganz aus Holz gebaut wurden sowie einen kleinen Wald, hinter dem das nächste Dorf hervorragt. Wir führen euch durch das verschneite Pirogow-Freilichtmuseum.
Text und Fotos: Sarah Gritsch und Romana Jantscher

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Einige Kilometer außerhalb von Kiew liegt das Pirogow-Freilichtmuseum. Über 300 historische Gebäude sind auf dem ungefähr 130 Hektar großen Gelände verteilt.
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Wieso sich ein Besuch lohnt

Auch wenn das Museum im Winter weniger Veranstaltungen bieten kann und die Häuser nur sporadisch geöffnet werden, gibt es allerlei verschiedene Attraktionen, die man zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden kann. Ein Besuch ist deshalb im Sommer oder im Frühling, wo die unzähligen historischen Artefakte und Veranstaltungen dutzende BesucherInnen anziehen, empfehlenswert. Doch auch in der kalten Jahreszeit kann sich ein Ausflug ins Pirogow-Museum auszahlen. Wann und wo bekommt man sonst einen Eindruck davon, wie ein harter ukrainischer Winter sich vor über zwei- bis dreihundert Jahren angefühlt haben muss?